Prinzessin Feodora - Nach Sternen jagen ...
Ein Leben als Schwester der letzten deutschen Kaiserin
ISBN 978-3-929829-90-7erschienen April 2008 Zum Buch...
»Dich, Erde, liebe ich...«Prinzessin Feodora – eine Spurensuche »Dich, Erde, liebe ich. Ich liebe das Leben. Das Abendlied der Drossel, den dehnenden Knospen gesungen im weichen grauen Dämmern. …« Sie war noch ein kleines Mädchen in langen Haaren und kurzen Kleidern, als ich sie zum ersten Male sah. Das war, wenn ich nicht irre, um die Mitte der achtziger Jahre im Dresdner Kupferstichkabinett. Sie lebte damals mit ihrer Mutter in einer der Villen des Schweizerviertels...« Wer war diese Sie, die als junge Frau so gefühlvoll zu dichten verstand, und der der bedeutende Kunstwissenschaftler Max Lehrs wenige Wochen nach ihrem frühen Tod im Sommer 1910 einen sehr persönlich gehalten Nachruf im »Dresdner Anzeiger« widmete? Prinzessin Feodora zu Schleswig-Holstein-Sonderburg-Augustenburg war das jüngste Kind Herzog Friedrichs VIII., der im komplizierten Konflikt um Schleswig-Holstein – einem Krisenherd von damals europäischer Bedeutung – 1863/64 das Opfer der preußisch-dänischen Annexions- und Kriegspolitik wurde und seine Ansprüche auf das Herzogtum Schleswig-Holstein nicht durchzusetzen vermochte. Ihre Mutter war Herzogin Adelheid, eine süddeutsche Prinzessin aus dem Haus Hohenlohe-Langenburg. Da die herzoglichen Linien von Schleswig-Holstein Nebenlinien des Hauses Oldenburg sind, so war Prinzessin Feodora denn auch eine Angehörige des oldenburgischen Gesamthauses, das noch heute in verschiedenen Zweigen Deutschland, Dänemark und Norwegen blüht und dem sowohl das dänische wie das norwegische Herrscherhaus sowie die exilierte griechische Königsfamilie angehören. |
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