“Inside Kreuzberg” mit Doppelseite im tip Berlin

tip, 27_2013, 19.12.13

Als wir gerade die aktuelle Ausgabe des tip Berlin vom heutigen Donnerstag durchblätterten, erlebten wir den Aha-Effekt. Ein Foto aus “Inside Kreuzberg” ziert in dieser Ausgabe die Doppelseite des Kulturteils. Wir freuen uns mit unserem Autor Michael Hughes über die Erwähnung des Buches!

 

Hier gibt’s noch mehr tolle Fotos aus dem Bildband und ein Interview mit Mr. Hughes zu sehen.

 

Wer es noch nicht im Bücherregal zu stehen hat, kann das noch schnell ändern.

 

 

“Der Späti” im Weser Kurier

Bei der täglichen Presseschau entdeckt: Peter Gärtner hat heute im Weser Kurier einen ausführlichen Artikel zum Thema Spätkauf veröffentlicht. Bei der Recherche dazu stößt man natürlich zwangsläufig auf unser Kultbuch “Der Späti”.

 

Die Idee, dieses Stück Berliner Alltagskultur einmal genauer zu betrachten und in einem Buch darzustellen hatte der Späti-Experte schlechthin, der ausgebildete Koch und jetziger Meisterschüler der Kunsthochschule Weissensee Christian Klier. Sein Buch betont immer wieder die Einzigartigkeit jedes einzelnen Spätis und zeigt, wie wichtig der Spätkauf für den Zusammenhalt in der Nachbarschaft ist.

 

“Genau diese Umstände haben in dem Studenten einen wahren Forschergeist geweckt, sich dieser außerordentlich geschätzten Selbstverständlichkeit im städtischen Alltag anzunehmen, für die sich vor ihm noch niemand ernsthaft interessiert hat.”

 

Dieses erste Buch zum Späti erschien bereits im November in unserem Verlag und ist im Buchhandel, in ausgesuchten Spätis und in unserem Webshop erhältlich.

 

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© Ralf Herzig

 

Gerade geliefert: Häuserkampf und SO 36

HaeuserkampfEin Bezirk bekommt seit Jahren besonders viel Aufmerksamkeit von uns: Kreuzberg! Das liegt natürlich nicht daran, dass wir all die anderen Berliner Kieze nicht mögen, sondern daran, dass in Kreuzberg so viel passiert ist und passiert. Zum Beispiel in den 80ern. Nachdem uns Michael Hughes dieses Jahr schon seine Erinnerungen mit Inside Kreuzberg vorgelegt hat, zieht nun ein weiterer “Veteran” nach. Lothar Schmid zeigt und erklärt den Häuserkampf im Berlin der 1980er Jahre (auf deutsch und englisch).

Welche Situation ging dem Widerstand voraus? Welche Aktionen brachten die Besetzer? Wie wurde aus Gewalt und Barrikaden eine friedliche Erneuerung der umkämpften Viertel?

Dabei wird klar, wie der Aktivismus damals das heutige Stadtbild geprägt hat. Die ideale Ergänzung dazu: Berlin Kreuzberg SO 36, mittlerweile in der 5. Auflage, stellt Fotos von Peter Frischmuth aus den frühen 80ern neben Bilder derselben Straßenecken 25 Jahre später. Ein Kiez im Wandel.

KreuzbergSO36

Francesco Algarottis Briefwechsel mit Friedrich II.

Neben aktuellen Erfolgstiteln wie Der Späti oder Herschel bekommen auch weniger medienwirksame Bücher ihre verdiente, manchmal etwas verzögerte Aufmerksamkeit. Ein schönes Beispiel ist die 2008 bei uns erschienene Ausgabe der Briefe von Friedrich II. und Francesco Algarotti (herausgegeben von Wieland Giebel). Gerade erscheint eine sehr wohlwollende Buchbesprechung von Holger Böhning im Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte, während der Aufbau Verlag den Briefwechsel in seinem Literaturkalender zitiert.

Algarotti, Francesco / Friedrich II.: Briefwechsel mit Friedrich II. Nach dem italienischen Original aus dem Jahr 1799 mit einem Vorwort des Übersetzers Friedrich Fursten aus dem Jahre 1837 [...]

 

Hübsch ist der Neudruck des Briefwechsels von Francesco Algarotti mit dem preußischen Kronprinzen ab 1739 und dann über Jahrzehnte mit dem König. Das mitabgedruckte Vorwort des Übersetzers und Herausgebers der Ausgabe von 1837, Friedrich Fursten, atmet ganz den Geist dieser Zeit, gern alle Personen um Friedrich II. herum zu verkleinern, um den König umso deutlicher als Riesen des Geistes, der Güte und Menschlichkeit zu zeigen, an dessen Genius allenfalls Voltaire heranragte, wenn dieser – wie fast immer betont wird – nicht einen gar so schlechten Charakter gehabt hätte. Algarotti, so Fursten, habe zwar weder zu den großen Gelehrten, noch zu den ausgezeichneten Dichtern gehört, doch sei ihm eine vielseitige Bildung und eine talentvolle Gewandtheit nicht abzusprechen, diese Eigenschaften seien es gewesen, die ihm dem König, der gerne wandelnde Enzyklopädien um sich gehabt habe, unentbehrlich hätten werden lassen (S. 11). Wichtig war Algarotti für Friedrich auch dadurch, dass dieser ihm als Verstärker seiner Kriegsrechtfertigungen und Anschauungen in die europäische Öffentlichkeit diente. Der Italiener publizierte Abhandlungen, die ihre Tendenz bereits in Titeln trugen wie »Ueber den Anfang des, dem Könige von Preußen, von Oestreich, Frankreich, Rußland u.s.w. im Jahre 1756 erklärten Krieges« oder »Ueber den Erfolg der Schlacht von Lowositz« (S. 12). – HOLGER BÖNING, BREMEN

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Auch der Aufbau Verlag ist auf Algarottis Briefwechsel aufmerksam geworden und zitiert daraus in seinem beliebten Aufbau Literatur Kalender 2014.

Damit steht Algarotti zwischen “Dichterinnen und Dichter[n] aus allen Zeiten und Himmelsrichtungen [...], dazu gibt es Bilder aus ungewöhnlicher Sicht, biographische Ergänzungen und in den Zeitläuften längst gedachte Gedanken von brennender Aktualität. Wie gewohnt enthält das ständig aktualisierte Verzeichnis der Geburts- und Sterbedaten über 5.000 Einträge.”

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2-in-1-Stadtplan: Berlin im Nationalsozialismus und im Kalten Krieg

Heute wurde ein Produkt geliefert, auf das wir besonders stolz sind: Zum ersten Mal vermitteln wir Berliner Geschichte nicht in Buchform, sondern auf einer detaillierten Berlin-Karte – handlich, preisgünstig und extrem reich an komprimierten Informationen.

 

Der Stadtplan besteht aus zwei Karten des heutigen Berlins. Auf einer Seite sind darauf historische Orte des Nationalsozialismus 1933 bis 1945 – zum Beispiel der Führerbunker – sowie Gedenkstätten zu den Themen Holocaust, Zweiter Weltkrieg und Nazi-Diktatur eingezeichnet. Im Bild-Text-Bereich wird der Ablauf der wichtigsten Ereignisse in dieser Zeit umrissen – jeweils mit Verweis zum Ort auf der Karte.

 

Nach dem gleichen Prinzip wird auf der anderen Seite des Stadtplans die Zeit des Kalten Kriegs 1945-1989 mit Fotos, Kurztexten und Grafiken aufgearbeitet. Anhand der Karte können der genaue Mauerverlauf, Grenzübergänge, Fluchttunnel und noch erhaltene Mauerreste sowie zahlreiche Erinnerungsorte gefunden werden. Im Detail sieht das dann so aus:

 

Stadtplan_AusschnittStadtplan_LegendeStadtplan: Berlin 1933-45, 1945-89, rund 100 zusätzliche Abb., ausgefaltet 84 x 59,4 cm, deutsch oder englisch jeweils 3,99 Euro.

 

“Moderne Baukunst in Haselhorst” in der Berliner Woche

49-357-zoomIn diesem Jahr war der Nikolaus auch literarisch unterwegs. Am 6. Dezember fanden die Bewohner Tegels nicht nur Schokolade und Orangen in ihren Stiefeln, sondern in ihren Briefkästen auch einen tollen Artikel über Michael Bienerts großformatiges Sachbuch “Moderne Baukunst in Haselhorst”. Christian Schindler besprach das Buch für die Tegeler Ausgabe der Berliner Woche. Der Artikel ist hier nachzulesen. Alle, die mehr über das Buch erfahren möchten, sollten sich hier umsehen.

 

 

Iris Grötschel im Interview beim rbb Inforadio

Cover Physikalisches Berlin 3D linksUnsere Autorin Iris Grötschel, deren neues Buch “Das physikalische Berlin” am Donnerstag, den 05. Dezember erscheint, wird am nächsten Dienstag beim rbb Inforadio in der Sendung “Wissenswerte” zu Gast sein. Anhören kann man das Ganze um 10.25 und 12.25 Uhr, später dann auch auf inforadio.de. Also: den Termin schon mal vormerken und einschalten! UPDATE: Der kleine Beitrag ist hier nachzuhören!

 

 

 

 

Doppelseite für “der Späti”

Christian Kliers Buch “Der Späti” erzählt farbenfroh die Geschichte einiger “Spätis” in Berlin. Zusätzlich erfährt man viel über die Funktionsweise, den Aufbau und die Kunden. In anderen Gegenden Deutschlands sind Spätis als Bude, Kiosk oder Wasserstübchen bekannt. Spätis sind nicht selten Institutionen ihres Einzugsgebiets. Da wundert es nicht, dass die Berliner Morgenpost dem Buch eine Doppelseite widmete.

Späti-MoPo-600Auch bei den Berlin Blogs kommt der Titel gut an. So gab Christian Klier dem Blog “Berlin loves you” ein Interview.

Griechische Tageszeitung Ta Nea über Herschel

ta-nea-fuhrer-herschelDie Griechische Tageszeitung “Ta Nea” Titelte am 09. November “Ποιος σκότωσε τον Φον Ρατ” (“Wer tötete von Rath?”). Im Artikel wird Armins Fuhrers Buch “Herschel” und die neuen Erkenntnisse über die Umstände des Todes des Botschaftsangehörigen vom Rath behandelt. Gerade weil es den Titel bisher nur auf Deutsch gibt, geben sich die internationalen Korrespondenten bei uns die Klinke in die Hand. Sie wollen alles ganz genau wissen, um es in Ihren Artikeln in anderen Sprachen zu erklären.

Haselhorst und Friedrichshain, Spätis und Kinos: Vier farbenfrohe Neuerscheinungen

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Nachdem andere Verlage schon vor der Buchmesse ihre Munition verschossen haben, legen wir in diesem Monat ordentlich nach – mit einem ganzen Stapel an Neuerscheinungen. Diese Woche werden gleich vier komplett farbige Bücher ausgeliefert. Wir machen den November bunt!

 

Richtig knallig ist unsere kleine Sensation Der Späti – eine Ortsuntersuchung in Berlin (9,95 Euro). Christian Klier hat sich ganz genau angesehen, wie der typische Berliner Spätkauf in all seiner Vielfalt funktioniert. Fazit: Die ausgefallenen Geschäftsideen machen aus jedem Geschäft ein Unikat, aber allen gemeinsam ist die soziale Bedeutung für ihren Kiez. Drei Lieblingsspäti-Porträts, zahlreiche Fotos von Orten und Menschen dazu ein bisschen Geschichte und sogar Rezepte von Sterneköchen vervollständigen diese überfällige Liebeserklärung an “die Tankstelle mit Herz ohne Zapfsäule“.

 

Nicht wenige Spätis gibt es im immer beliebteren Bezirk Friedrichshain. Industriezentrum oder Mediaspree, Arbeiter, Hausbesetzer, Kleinfamilien oder Partymacher – was die Gegend von der Oberbaumbrücke bis zum Volkspark bewegt und prägt, erzählt Kleine Friedrichshaingeschichte (14,95 Euro) von Martin Düspohl und Dirk Moldt vom Friedrichshain-Kreuzberg Museum. Nach einem Überblick zur Stadtteilgeschichte werden kapitelweise einzelne Kieze vorgestellt. Alles was Friedrichshainer oder die, die es werden wollen, wissen müssen. Mit vielen Fotos, jeweils einer ausklappbaren historischen und aktuellen Stadtteilkarte. Und zum Weiterlesen empfehlen wir die Kleine Kreuzberggeschichte.

 

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Ein wahres Prunkstück ist Modernes Bauen in Haselhorst (19,80 Euro). Einer unserer produktivsten Autoren, Michael Bienert (Zwanziger Jahre in Berlin u.a.), hat in Zusammenarbeit mit der GEWOBAG die Geschichte der Reichsforschungssiedlung in Berlin-Spandau recherchiert. Der großformatige, besonders aufwendig gestaltete Bildband erklärt die gerade abgeschlossene Sanierung des Viertels, stellt seine Bewohner vor und kann mit Fotografien, Karten und Bauzeichnungen wohl jeden für Berliner Architekturgeschichte begeistern.

 

Berliner Kinos (16,80 Euro) von Ulf Buschmann (U-Bahnhöfe Berlin) erschien in seiner ersten Auflage bereits vor der Berlinale 2013 und war danach dann schnell vergriffen, so begeistert wurde das Buch mit einem Vorwort von Festivalchef Dietet Kosslick aufgenommen. Und für die erweiterte Neuauflage haben wir es sogar noch besser gemacht: Mit dem Odeon und dem Bali sind zwei weitere Kinos auf 8 Seiten dazugekommen, der Preis bleibt derselbe. Die schönsten und ältesten Lichtspielhäuser der Stadt werden in diesem querformatigen Bildband – sozusagen in CinemaScope – zu einem stilvollen Geschenk.

 

Alle vier Titel sind ab sofort in unserem Webshop, den Läden Unter den Linden 10 bzw. 40 und überall im Buchhandel erhältlich.

 

 

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